![]() |
|
Was ist Rotary ? (4 / 7)
Rotarier werdenDie Mitgliedschaft ist lebenswichtig für die Aktivitäten eines Rotary Clubs, und eine wichtige Komponente des Clubdienstes ist es, den Club um begeisterte und dienstbereite neue Mitglieder zu erweitern.
Ein wesentlicher Unterschied zwischen Rotary und anderen Organisationen besteht darin, dass die Mitgliedschaft auf eine Einladung hin zustande kommt. Der Berufsklassenausschuss eines Clubs pflegt eine Liste von Geschäfts- und Berufszweigen in seiner Kommune und sucht Kandidaten aus, die unbesetzte Klassifikationen ausfüllen können. (Beispiele für Berufsklassen: Schule, Arzt für Innere Medizin, Rechtsanwalt, Notar, Musiker). Auf diese Weise stellt der Club eine repräsentative Auswahl aus dem wirtschaftlichen und beruflichen Leben seiner Kommune sicher. Auch hat er so die weitestmöglichen Ressourcen und Kenntnisse für die Umsetzung seiner Programme und Dienstprojekte.
Der Weg zur MitgliedschaftIn den meisten Fällen wird ein Clubmitglied (Sponsor) einen möglichen Kandidaten zu einem oder mehreren Clubtreffen einladen, um mehr über Rotary zu erfahren. Der Sponsor kann dann den Namen des Kandidaten dem Mitgliedschaftsausschuss vorschlagen, um den Evaluierungsprozess zu beginnen. Andere Personen, die an einer Mitgliedschaft interessiert sind, aber keine Rotarier kennen, können ihren örtlichen Club direkt kontaktieren. Wenn der örtliche Club ein Büro unterhält, ist er im Telefonbuch unter "Rotary" aufgeführt. Clubs mit eigenem Internet-Auftritt sind unter www.rotary.de (respektive .at / .ch / .org) zu finden. Anderenfalls sollte die zuständige Industrie- und Handelskammer Auskunft geben können. Oft sind Rotarier unter den Mitgliedern. Wenn nicht, sollte die Kammer wenigstens über die Rotary Clubs ihres Gebiets informieren können.
BerufsklassenDie Mitgliedschaft bei Rotary erfolgt auf Einladung und basiert auf dem Paradigma des Gründers, je einen Vertreter jedes Geschäftszweiges, Berufszweiges und Institutionen in der Kommune auszuwählen. Dieses "Berufsklassenprinzip" stellt sicher, dass die Mitglieder eines Clubs eine repräsentative Auswahl aus dem wirtschaftlichen und beruflichen Leben ihrer Kommune bilden. Eine Klassifikation beschreibt entweder die Ausrichtung eines Unternehmens oder einer Organisation, für die ein Rotarier arbeitet, oder aber die individuelle Aktivität eines Rotariers innerhalb der Organisation. Die Klassifikation bestimmt sich durch die Aktivitäten oder Dienstleistung an der Gesellschaft viel mehr als durch die individuelle Position einer Person. Mit anderen Worten: der Vorstand einer Bank wird nicht als "Bankvorstand", sondern mit "Bankwesen" klassifiziert. Das Berufsklassenprinzip fördert eine Gemeinschaft des Dienens, die auf der Vielfaltigkeit der Neigungen basiert. Es versucht, dadurch die Vorherrschaft einzelner Gruppen im Club zu verhindern. Wenn eine Person aktives Mitglied eines Rotary Clubs wird, sagt man, ihr sei eine Klassifikation "verliehen" worden. Er oder sie kann ein weiteres aktives Mitglied dieser Klassifikation vorschlagen.
weiter zu Der
Gründer von Rotary, Raum 711,
Der erste Rotary Club
|
© Rotary Club St. Goarshausen - Loreley. Last Update on 19.07.2002; p. 2 6 0. Design by nosh.